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20. Prager Osterturnier mit vielen wertvollen Erfahrungen für die jungen Magdeburger

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Der C-Jugendnachwuchs startete mit 2x Teams beim 20. Osterturnier in der Landeshauptstadt Prag.

Wir starteten am Donnerstagmittag mit strahlendem Sonnenschein in Richtung Prag. Viele Eltern unterstützten uns und waren vor Ort Fan, Fahrer und Reiseführer. Untergebracht in einer Pension im Stadtteil Prag 6 mussten wir nur die Verpflegung selbst organisieren. Positiv das die Sporthallen in näherer Umgebung zur Pension lagen.

Ein Wehrmutstropfen war die Tatsache, dass die Spiele der beiden Mannschaften immer zeitgleich stattfanden.
Der ältere 96er Jahrgang startete unter SCM 1 unter der Betreuung von Trainer Olaf Haase und den Physiotherapeuten Helge das Unternehmen Turniersieg. Nach kräftezehrenden 4 Tagen sprang ein hervorragender 4.Platz heraus. Nur 2x knappe Niederlagen, am Montagmorgen gegen den späteren Turniersieger aus Tschechien im Halbfinale und im dramatischen Match um Platz 3 gegen die Österreicher, standen zu Buche.

Der junge Jahrgang 97 startete unter SCM 2 das Unternehmen Prag.
Trainer war Jens Pardun, der durch die mitgereisten Eltern unterstützt wurde. ( Vielen Dank an Familie Latsouk für die medizinische Beratung / Betreuung während des gesamten Turnieres. )
Die Vorrundengruppe erwies sich im Nachgang als Todesgruppe. Dukla Prag CZE entschied sich mit dem  starken Team als 2.Mannschaft zu spielen.  

So konnten wir akzeptable Resultate erzielen, die aber leider nur für Platz 4 und die B-Trostrunde reichte.
Am Freitag starteten wir mit einen 11:19 gegen das Leistungszentrum Pilzen CZE und einen 31:1 gegen die 2. Mannschaft von HUK Handball DÄN. Leider verletzte sich Niklas Friedrich und konnte das gesamte Turnier nur noch als Motivator die Mitspieler von der Bank aus unterstützen.

Doch die junge Mannschaft zeigte Ihre Stärken und Qualitäten.
Die offensive und aggressive 4:2 Abwehr, mit den starken Abwehrspielern Lukas Stähr, Jan Hübner, Johannes Wasielewski und den sehr guten Torhüter Leo Bauske, stellte die ausländischen Leistungszentren vor große Probleme.

Im Angriff fehlte den jungen Magdeburgern gegen die körperlich überlegenen, defensiven Abwehrreihen Konstanz und Routine. . Im Turnierverlauf steigerten wir uns und konnten auch dort individuelle Akzente setzten. Die Leistung von Vladimir Latsouk im Rückraum war stark. Auch Moritz Leo fügte sich auf der Außenposition mit sehenswerten Toren gut ein. Viele einfache Tore erzielten wir über das Konterspiel.

Am Sonnabend verloren wir gegen den späteren Turniersieger aus Zubri CZE unglücklich 16:17 !!! Im 2. Spiel gegen Dukla Prag stand ein 12:16, damit erreichten wir die B-Trostrunde. Im Spiel um Platz 4 besiegten wir die Slowaken aus Slavoj Trebisov 26:19. Das letzte Spiel gegen die 4. Mannschaft aus Torslanda SWE gestalteten wir mit 27:9.

Nun wollten wir in der B-Trostrunde die gezeigten Leistungen bestätigen.
Mit viel Motivation starteten die jungen Magdeburger am Sonntag in die B-Trostrunde. Dort gab es bis zum Halbfinale 3x klare Siege gegen MTV Stadeln GER 28:11, Viby IF 2 DÄN 23:13 und AJAX Kopenhagen2 mit 27:8. Auch Nico Richter, Marius Schwarz, Justin Wundrack, Justus Kluge und Maurice Lutze konnten sich bei Ihren Einsätzen mit guten Leistungen ins Team einbringen.

Nun fanden wir uns im Halbfinale am Montag in der B- Hauptrunde wieder.
Mit AJAX Kopenhagen 1 standen wir wiederholt einen starken, körperlich überlegenen Gegner gegenüber. Das dänische Leistungszentrum verlangte nach den harten Turniertagen nochmals alles von den Magdeburger ab. Ständige Führungswechsel, viel Emotionen und eine dramatische Endphase prägten das Spiel. Am Ende ein 15:17, das die gute kämpferische Teamleistung bestätigte. Das AJAX Kopenhagen1 im Endspiel der B-Trostrunde mit 28:13 gewann, unterstreicht die Einschätzung.

Die starke Abwehrleistung, auch in den Topspielen mit maximal nur 16-19 Gegentoren, war ein Garant für die überzeugenden Leistungen der 97er. Auch die kämpferische Einstellung war klasse. Im Angriffsspiel gilt es sich in den nächsten Monaten  deutlich zu verbessern.

Die Erfahrungen aus den engen hochklassigen Spielen und unter der hohen Belastung von 11x Spielen a 30min in 4 Tagen sollte Motivation für die Trainingszeit in Magdeburg sein. Im nächsten Jahr müssen wir beweisen, ob wir das Rüstzeug besitzen gegen andere Leistungszentren im In- und Ausland erfolgreich zu bestehen. Das Potential und die Einstellung haben die jungen Magdeburger.

Vielen Dank an alle mitgereisten Eltern und Helge für die Betreuung als Physiotherapeut.

SC Magdeburg 2 ( Jahrgang 1997 )

Leo Bauske, Maurice Lutze – Johannes Wasielewski, Vladimir Latsouk, Jan Hübner, Lukas Stähr, Moritz Leo, Justus Kluge, Justin Wundrack, Nico Richter, Marius Schwarz, Niklas Friedrich

Jens Pardun

Bilder der C2 folgen in den nächsten Tagen / Einen zusätzlichen Bericht der C1 in Prag gibt es auf der Startseite

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 28. April 2011 um 21:56 Uhr  

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